In eigener Sache
Hier zitiere ich unregelmäßig Gedanken, poste Fotos, vieles, was mir gerade so zufliegt, was vermerkt werden soll.
Wer nicht abwarten will, bis es wieder Sonntag ist, darf meine wirren Gedanken auch unter der Woche verfolgen – komprimiert auf 140 Zeichen, bei Zwitscher.
Vetternwirtschaft
Dieser junge aufstrebende Künstler (der unter anderem auch diese Homepage zu verantworten hat) ist gerade in seiner T-Shirt-und-Taschen-Phase, ich empfehle: sicher dir dein Unikat, bevor seine Werke bei McDonald’s an der Wand hängen! Dann musst du Weihnachten auch weniger an Unicef spenden. Gute Sache, fairer Handel, super aussehen.
Die Umleute bieten in ihrem (wohlgemerkt!) Printmagazin jungen Künstlern und Autoren Gelegenheit, ihre Arbeiten zu präsentieren. (Wie schön es ist, so ein echtes, echtes Heft in seinen Händen zu halten – vergesst nie die magische Kraft der Haptik!) Online gibt es jede Woche eine mindestens junge und politische Kolumne, die hier und da auch mal von meiner Wenigkeit verfasst wird.
In einer früheren Ausgabe durfte ich Lyrik und Kurzprosa veröffentlichen, später dann auch Magazinbeiträge verfassen. Mittlerweile ist paraguas eigentlich tot, die Seite lädt aber zum In-Erinnerungen-schwelgen ein.
Die Menschen von zeitraumexit bringen nicht nur frischen Wind nach Mannheim, nein, das Festival Wunder der Prärie lockt auch Zuschauer, vor allem aber Künstler aus aller Welt Richtung Rhein-Neckar.
Tiefe Verbundenheit, nicht zuletzt durch meinen dort erlebten Schauspielunterricht bei Elke Schmid.
Letztgenannte hat sich mittlerweile selbstständig und auf nach Berlin gemacht, wo sie Menschen nicht nur Staunen oder Spielen, sondern auch die Kunst des Gehens beibringt. Wer denkt, er kann bereits richtig gehen, atmet vermutlich auch falsch.
Joachim Baldauf hat 2006 bereits Fotos von mir gemacht, 2010 dann wieder – obwohl er doch eigentlich den ganzen Tag Claudia Schiffer ablichten könnte. Ich bin auf weitere gemeinsame Projekte gespannt und verneige mich derweil.
Die (vermutlich einseitige) Liebesgeschichte zwischen Frau Berg und mir scheint lang und begann mit ihrem Roman Ende gut, betitelte ich unwissend ein eigenes Werk mit demselben – Ende gut, nämlich. Es folgte eine Geburtstagskarte von ihr an mich, ein Interview fürs Radio (mit ihr, durch mich), mittlerweile sind wir alte Twitterfreunde – behaupte ich! Neben der tiefen Freundschaft zu mir schafft es Frau Berg (im Gegensatz zu mir) trotzdem noch, Bücher zu verfassen. Die kann man kaufen, und die können einem sogar Mut machen, wenn man irgendwie seltsam ist. Kurzum: Lesen!
